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Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept ISEK Dörpfeldstraße

Die Grundlage für die Aufnahme des Gebiets in die Städtebauförderung war das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) von Jahn, Mack & Partner architektur und stadtplanung mbB im Auftrag des Bezirksamts Treptow-Köpenick, insbesondere des Stadtentwicklungsamts im Fachbereich Stadtplanung aus dem Jahr 2015. Das ISEK untersucht einen abgegrenzten Bereich und berücksichtigt dabei regionale und gesamtstädtische Rahmenbedingungen. Im Rahmen der Untersuchung werden konkrete städtebauliche, funktionale oder sozialräumliche Defizite und Anpassungserfordernisse erfasst sowie konkrete, langfristig wirksame und lokal abgestimmte Lösungen erarbeitet. Das Konzept fasst die Potenziale und Besonderheiten der Dörpfeldstraße und ihrer Umgebung zusammen und benennt wichtige Schlüsselprojekte zur Vitalisierung des Ortsteilzentrums. Neben der Stärkung der kleinteiligen Einzelhandels- und Dienstleistungsstrukturen soll die Wohn- und Aufenthaltsqualität u. a. durch Maßnahmen zur verkehrlichen Neuordnung sowie zur Neugestaltung und Vernetzung des öffentlichen Raumes erhöht werden. Zu den Schlüsselmaßnahmen zählen der Umbau der Dörpfeldstraße sowie die Umgestaltung des Marktplatzes. 

2023/24 wurde das ISEK aufgrund der fortgeschrittenen Programmlaufzeit fortgeschrieben. Hierbei werden die Veränderungen im Gebiet um die Dörpfeldstraße, die Änderung der allgemeinen Rahmenbedingungen im Land Berlin und die Neuordnung der Städtebauförderung durch die angepassten Programmleitfaden für das Förderprogramm Lebendige Zentren und Quartiere (LZQ) erfasst. Die Fortschreibung behält hierbei die ursprüngliche Zielsetzung, die Dörpfeldstraße als historisch gewachsenes Ortsteilzentrum und traditionelle Geschäftsstraße zu erhalten und zu qualifizieren.
 

In Ergänzung zum ISEK aus dem Jahr 2015 werden die inzwischen vorliegenden weiterführenden Gutachten und Konzepte, wie das z. B. Geschäftsstraßenkonzept und das Integrierte Verkehrs- und Freiraumkonzept, in die Fortschreibung aufgenommen. Hierbei liegt der Fokus u. a. auf den ökologischen Aspekten zur Anpassung an den Klimawandel. Weiterhin erfolgte eine stärkere Wichtung der sozialen Aspekte und Anforderungen an die inklusive Teilhabe. Zusätzlich soll die Fortschreibung die langfristige Entwicklung sichern. Hierzu werden explizit Maßnahmen für die Zeit nach der Förderung durch das LZQ-Programm thematisiert. Auf Basis des Leitbildes „Adlershof: Ein Ort für Alt und Jung, traditionell und innovativ“ sollen in der Fortschreibung des ISEK die bestehenden Ziele und Maßnahmen aus 2015 kritisch in Hinblick auf die wachsenden Anforderungen an das Quartier überprüft, ggf. angepasst oder ergänzt werden. In diesem Zug erfolgt die Ergänzung bereits laufender Maßnahmen, hierunter die Erweiterung des Kulturzentrums Alte Schule, welche sich im Rahmen der Umsetzung der Maßnahmen in den vergangenen Jahren zu Schlüsselprojekten entwickelt haben.